www.schlank.atschlank.at - Kosmetik, Cremen, Inhaltsstoffe
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Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet.
(David Hume)


Schönheit - ein Thema, das in unserer Gesellschaft einen sehr hohen Rang hat und immer mehr zum "Trend" wird.

Unser Markt wird mit Pflegeprodukten, vor allem mit Cremen regelrecht überflutet und wenn man sich eine Creme kaufen will steht man meist ratlos vor dem Regal, da die Auswahl so groß ist und man sich nicht entscheiden kann.

Man wagt es dann die Rückseite der Cremen zu lesen und stößt hier auf ein Pflegelatein, dass nicht so leicht zu entschlüsseln ist. Oder wissen Sie vielleicht welchen Erfolg ein "Clean Detox Anti-Dullness Foaming Gel" verspricht?

So und nicht anders versucht die Kosmetikindustrie, Leute für ihr Produkt zu interessieren, aber oftmals fragt man sich: Was "schmiere" ich mir da eigentlich ins Gesicht? 



Warum braucht man eigentlich Kosmetik?

Grundsätzlich ist es so, dass Körperpflege nur der Hygiene und der Gesundheit dient. Man wäscht Krankheitserreger weg und Cremen halten die Haut geschmeidig und schützen sie vor sonstigen Umwelteinflüssen wie Sonne oder Staub.
Durch die Werbungen werden diverse Kosmetika gepusht und versprechen ein jüngeres und ebenmäßigeres Hautbild, was natürlich sehr verlockend ist. Weiters sollen die Cremen - die hauptsächlich nur aus Wasser bestehen - auch entspannen, Glücksmomente schaffen und das Selbstbewusstein stärken.
Solche Produkte müssen also vielen Anforderungen gerecht werden, aber können sie denn auch halten was sie versprechen?


Inhaltsstoffe. Wasser und Öl sind die Hauptbestandteile der meisten Pflegeprodukte. Dazu kommen noch einige Emulgatoren die versuchen diese beiden Flüssigkeiten zu einem feinen Gemisch zu vermengen.
Auf Farb- und Duftzusätze sowie Konservierungsmittel und Stoffe für die "Textur" darf natürlich nicht verzichtet werden.
Je nach Produkt werden noch weitere chemische Stoffe beigemengt. Jedoch kommt es hier auf den Effekt an, welchen dieses Produkt erzielen soll.
Beispiele dafür wären Vitamine, Lichtschutzfilter oder Pflanzenextrakte.


Kleingedrucktes. Manche Inhaltsstoffe lassen sich erahnen oder mit dem Hausverstand erkennen. Falls dies nicht der Fall sein sollte, hilft nur eines: Recherchieren. Zur Zeit des Internets ist es schon viel einfacher herauszufinden um welche Substanzen es sich handelt, ein hilfreicher Link ist www.inhaltsstoffe-kosmetika.de.
Fakt ist aber, dass die Kosmetikindustrie verpflichtet ist, ALLE Inhaltsstoffe eines Produktes anzuführen und zwar nach Gewichtsanteil in abnehmender Reihenfolge. Es gibt auch eine EU-Kennzeichnung, nämlich die so geannte INCI (International Nomenclature of Cosmetic Ingredients).
Dank dieser Kennzeichnung kann man nachprüfen, welche Inhaltsstoffe im Produkt enthalten sind und dadurch wiederum feststellen, ob dieses zum Hauttyp passt.


Fettcremen. Das Problem bei solchen Cremen ist, dass sie die Haut austrocknen. Grund dafür ist, dass diese für einen gleichmäßigen Film sorgen und bestimmte Fette, Öle und Wollwachse enthalten die sofort ein weiches Gefühl auf die Haut zaubern.
Durch diesen "Fremdfilm" kann aber die Produktion der hauteigenen Substanzen gestört werden, was dazu führt, dass die Haut beginnt zu spannen. Auf Grund dessen greift man zu fettigeren Cremen und Ölen, was wiederum die Substanzen hindert zu produzieren.
Es empfiehlt sich bei einem solchen Aufkommen sich 4 Wochen von jeglichen Cremen fernzuhalten und danach eine filmbildnerfreie Lotion mit 4 % Urea - ein Stoff der Feuchtigkeit spendet - zu benützen.


Naturkosmetik vs. Hightech-Pflege. Fest steht, dass beide unverträglich für den Körper sein und sogar Allergien auslösen können. Beide laufen durch den gleichen dermatologischen Test und müssen sich ebenfalls an dieselben Richtlinien halten.
Es steht jedem frei für welches Produkt er sich entscheidet und ob er seine Haut mit Natur verwöhnen will oder eher auf chemiehaltige Produkte setzt.


Cremen selbst herstellen. Eigentlich kann man ganz einfach Cremen selbst herstellen ohne tief ins Portemonnaie zu greifen - z.B. Gurkenmasken.
Man sollte nur sehr auf die Hygiene achten, da solche Cremen keine Konservierungsstoffe enthalten und sich dadurch schnell Bakterien bilden können, welche dann die Haut schädigen. Weiters sind sie nur 14 Tage haltbar und noch dazu sollte man sie im Kühlschrank aufbewahren.




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