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Kalte Zeiten
Ja, er kommt ganz bestimmt - der WINTER.
Doch was soll man tun wenn es draußen kalt wird?
Jedes Jahr zu dieser Jahreszeit taucht die gleiche Angst vor einer Erkältung und ein damit verbundenener Trainingsstopp auf. Wichtig ist es, sich vor der klirrenden Kälte zu schützen und das Training richtig zu planen.
GEFAHR 1:
Die erste Gefahr liegt in den niedrigen Temaparturen. Dank einer modernen und funktionellen Ausrüstung kann man den Körper gut an die Außentemparaturen anpassen und schützen.
Man sollte es aber nicht überstürzen, sondern den Körper ganz langsam an die klirrende Kälte gewöhnen. Immerhin ist der Mensch ein "Gewöhnungstier".
Anfangs sollte das Training deshalb immer zur selben Zeit statt finden.
Gutes und sorgfältiges Aufwärmen wird ebenfalls empfohlen, denn durch die niedrigen Temparaturen ziehen sich die Muskelfasern zusammen, womit das Verletzungsrisiko erhöht wird.
GEFAHR 2:
Zur zweiten Gefahr zählt man einen rutschigen oder gefrorenen Boden, jedoch ist auch das mit der richtigen Ausrüstung leicht zu bewältigen. Nordic Walker achten bei solchen Bodenverhältnissen vermehrt auf den Stockeinsatz, Biker fahren mit einem tiefen Profil bzw. mit Spikes und Läufer oder Wanderer machen sich mit speziellen Wintersportschuhen, die ein eigenes Profil haben, auf den Weg.
GEFAHR 3:
Durch bestimmte Witterungsverhältnisse kann es zu einer Infektion der Atemwege oder zu einer Reizung der Schleimhäute kommen, deshalb sollte man, vor allem wenn man in der Stadt wohnt, eine alternative Strecke in einer höheren Lage wählen.
Vorsicht bei Erkältung!
Wenn nur die Nase läuft ist es kein Problem, ein schonendes Training zu absolvieren. Wenn man aber Fieber bzw. erhöhte Temparatur bekommt, sollte man mit demTraining auf jeden Fall aussetzen.
Vermeiden Sie Schmerz- und Fiebermittel, denn diese lindern nur die Symptome. Die Erkrankung ist aber nach wie vor gegeben und der Organismus geschwächt.
GUT (AUSGERÜSTET):
"Es gibts kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung". Dies sollte Ihr Motto in der kalten Jahreszeit werden, denn es stimmt tatsächlich.
Im Grunde ist es so, dass wir beim Sport viel schwitzen - bleibt dann die Feuchtigkeit auf der Haut, entsteht ein unangenehmes Nässegefühl und wir beginnen zu frieren.
Eine Funktionssportwäsche kann Abhilfe schaffen, denn sie führt Wärme und Schweiß vom Körper weg.
Idealerweise besteht die Winterbekleidung aus drei Schichten, hier gilt: Je enger die Schichten aufeinander liegen, desto besser ist der Feuchtigkeitstransport.
Das "Zwiebelschalen- Prinzip":
Für die Übergangszeit ist es ratsam, das so genannte "Zwiebelschalen- Prinzip" zu nützen, da es Temparaturunterschiede von plus/minus 10 Grad zwischen Sonne und Schatten gibt. Hier kann es nämlich häufig zu Verkühlungen kommen.
- 1. Schicht -> Sportunterwäsche
Diese sollte eng am Körper anliegen und atmungsaktiv sein. Eine Sportunterwäsche besteht grundsätzlich nur aus Kunstfasern die keine Feuchtigkeit aufnehmen, um die Feuchtigkeit so schnell wie möglich von der Haut abzutransportieren. Ergebnis: Das Risiko der Verkühlung verringert sich, weil die Haut trocken bleibt und man weniger friert.
- 2. Schicht -> Shirt und Hose
Diese bildet die Isolationsschicht. Auch Shirt und Hose sollten anliegend und atmungsaktiv sein. Wie in der ersten Schicht kommen auch hier nur Kunstfasern zum Einsatz. Meistens haben Shirts einen Reißverschluss um zusätzliche Luftdurchlässigkeit zu garantieren. Teilweise gibt es auch kleine Stehkragen um den Hals zu schützen.
- 3. Schicht -> funktionelle Außenbekleidung
Diese Schicht sollte ebenfalls winddicht und wasserabweisend sein. Meist werden Mikrofasern in das Material eingearbeitet um den Sportler vor dem Wetter zu schützen.
Gilets und Jacken aus Fleece sind ebenfalls sehr beliebt und weit verbreitet. Jacken mit Reißverschlüssen sorgen für zusätzliche Atmungsaktivität.
Natürlich dürfen Handschuhe und ein zusätzlicher Schutz für die Ohren auf keinen Fall fehlen !
Auf die Füße nicht vergessen:
Bei niedriegen Temperaturen sollte man seine dickeren und atmungsaktiven Schuhe zu Rate ziehen, denn diese besitzen auch ein spezielles Profil, welches das Rutschen vermindert.
Kleine Helfer:
* Reflektoren -> Um in der Dunkelheit für andere besser sichtbar zu sein sollten Sie unbedingt Reflektoren anbringen
* Sportbrille -> Um die Augen z.B. vor Insekten, Wind oder Staub zu schützen verwenden Sie bitte eine Sportbrille
* Taschenlampe/ Stirnleuchte -> Dieser erleichtert das Bewältigen nicht beleuchteter Strecken
* Creme -> Vergessen Sie nicht auf Ihre Haut. Sonnencreme alleine genügt nicht, Sie brauchen auch etwas gegen den Frost
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