www.schlank.atschlank.at - Ernährungsbedingte Erkrankungen
0
0
0
0
0
0 0 0 0
0
0
0
0
0 0 0
0
0
0
Ernährungsbedingte Erkrankungen

Über 70 % aller Erkrankungen sind laut WissenschaftlerInnen bedingt durch falsche Ernährung, durch Bewegungsmangel und daraus resultierendem Übergewicht. Für zahlreiche Erkrankungen kann ein Zusammenhang zum Lebensstil und zur Ernährung nachgewiesen werden, insbesondere zum Beispiel für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus und zum Teil auch Krebs. Hier werden die häufigsten ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten in den westlichen Industrieländern beschrieben:


1. Gebissverfall: Zahnkaries, Parodontose (Zahnfleischschwund) und Zahnfehlstellungen sind Ursache langdauernder und generationsübergreifender Fehlernährung und das auffälligste und früheste Merkmal ernährungsbedingter Krankheiten. Denn Gebissverfall ist die häufigste aller chronischen Zivilisationskrankheiten. Unter Tausend Personen ist nur eine davon nicht betroffen. Vor allem denaturierte Nahrungsmittel wie Fabrikszucker sind die größten Auslöser von Zahnproblemen.


2. Rheumatische Erkrankungen (Erkr. des Bewegungsapparates): Man unterscheidet bei Gelenkerkrankungen zwischen Arthrose und Arthritis. Bei Arthrose handelt es sich um eine nicht entzündliche Gelenkerkrankung, welche in einem fortgeschrittenen Stadium bereits am Röntgenbild durch Formveränderungen sichtbar ist. Sie ist einer der reinsten Formen ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten und kann in erster Linie durch Umstellung der Ernährung (Vollwertkost) bekämpft werden bis sogar der Stillstand eintritt.
Eine entzündliche Gelenkerkrankung nennt man Arthritis und ist nicht heilbar. Jedoch kann der Patient durch die Umstellung auf vollwertige Heilkost oft zumindest vor dem Rollstuhl bewahrt werden. Gesunde Ernährung ist gleichzeitig auch die einzige Möglichkeit um rheumatischen Beschwerden vorzubeugen. Zu Rheumasymptomen werden auch zahlreiche Erscheinungen wie Verspannungen im Muskel- und Bindegewebe, Verkrampfungen, Gelenkblockierungen oder Schwellungen gezählt, welche eine Folge der lebensstilinduzierten Mangelernährung sind.

3. Stoffwechselkrankheiten: Zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen zählen Fettsucht, Zuckerkrankheit, Leberschäden, Gallensteine, Nierensteine, Gicht, usw.
Die Zahl der Personen die an der ernährungsbedingten Zuckerkrankheit (Typ 2 Diabetes mellitus) leiden, steigt Jahr für Jahr Die Hauptfaktoren sind bei diesem Typ neben genetischer Veranlagung vor allem Fehlernährung, mangelnde Bewegung, Übergewicht und Bluthochdruck. Es handelt sich dabei um eine Regulationsstörung des körpereigenen Insulins, welches zwar vorhanden ist, aber nicht richtig wirken kann (Insulinresistenz). Die Erkrankung kann schwerwiegende Folgen mit sich führen, wie zB diabetesbedingten Herzinfarkt oder auch der Verlust des Augenlichts, bzw. teilweise Amputationen von Zehen oder Beinen. Deshalb müssen Diabetiker ganz besonders auf ihre Ernährung achten und möglichst kalorienarm essen. Mehr Bewegung ist unabdingbar, Alkohol und Nikotin sind zu vermeiden.
Fettsucht oder Adipositas ist eine reine Stoffwechselerkrankung, die man nur in zivilisierten Ländern vorfindet. Nach der WHO-Definition leidet man daran ab einem BMI von 30. Leider sind davon auch immer mehr Kinder und Jugendliche betroffen. Folgen der Fettsucht sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sowie Zuckerkrankheit, Fettstoffwechselstörungen (erhöhtes Cholesterin), rheumatische Beschwerden und Gallensteinbildung. Nicht zu vernachlässigen sind auch die seelischen Folgen einer Erkrankung, an denen die Betroffenen oftmals leiden. Bei der Behandlung geht es vor allem darum, dass Essverhalten nachhaltig zu ändern und auf vollwertige Ernährung um zu stellen und sich mehr zu bewegen um so Gewicht reduzieren zu können.
Auch Erkrankungen unseres hochempfindlichen Stoffwechselorgans, der Leber, sind durch unseren Lebensstil und den zunehmenden Wohlstand induziert. Die häufigsten Lebererkrankungen sind Zirrhose oder Fettleber. Als einer der Hauptursachen wird oftmals der zunehmende Wohlstandsalkoholismus genannt, der auch, sehr erschreckend, bei Jugendlichen immer mehr zunimmt. Ein weiterer Grund ist die chronische Überernährung mit meist vitalstoffarmen, also wertloser Ernährung bzw. auch die zunehmende Anzahl von Umweltgiften, die unserer Leber als einziges Entgiftungsorgan, überfordern. Zur Behandlung von Leberschäden ist eine frühe Diagnose von Relevanz. In heutiger Zeit kann Leberkranken schon viel besser geholfen werden. Die Heilung ist jedoch ein langwieriger Prozess. Durch eine Umstellung der Ernährung können sich jedoch auch schon stark geschädigte Lebern regenerieren.


4. Gefäßerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), Bluthochdruck und Thrombosen. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems werden als häufigste Todesursache in zivilisierten Ländern genannt.
Herz-Kreislauferkrankungen bezeichnen Krankheiten, die das Herz und den Blutkreislauf betreffen. Durch die Verengung oder Verstopfung von Herzkranzgefäßen (häufig durch Arteriosklerose) wird weniger Blut zum Herzmuskel zugeführt. Dadurch entstehen Herzinfarkte oder Schlaganfälle. Hauptursache für Ihre Entstehung ist eine dauerhaft fettreiche Ernährung mit zuviel tierischen Lebensmitteln. Weitere Risikofaktoren, welche die Erkrankung fördern, sind erhöhter Blutdruck, Stress und Hektik, Diabetes mellitus, Übergewicht, Rauchen, Bewegungsmangel, Mangelernährung, usw. Das wichtigste ist, Vorbeugemaßnahmen zu treffen, denn ein Herzinfarkt oder Schlaganfall kommen meist unangekündigt. Ratsam ist also unbedingt eine Gewichtsabnahme – weniger Fett, besseres Fett (pflanzlich)!
Bluthochdruck (Hypertonie) kann als Volkskrankheit Nummer Eins bezeichnet werden. Er erhöht das Risiko für Erkrankungen der Gefäße, des Herzens oder der Niere.


5. Verdauungsstörungen: Stuhlverstopfung, Leber-, Gallenblasen-, Bauchspeicheldrüsen-, sowie Dünn- und Dickdarmerkrankungen, Verdauungs- und Fermentstörungen.
Chronische Verstopfung, also Obstipation, ist eine sehr typische Erkrankung unserer Ernährungs- und Lebensweise. Man spricht davon, wenn der Darm seltener als alle 2-3 Tage spontan entleert wird. Hinweise darauf sind Pressen bei der Stuhlentleerung, sehr harter Stuhl und das Gefühl der unvollständigen Entleerung. Dadurch entstehen meist Beschwerden wie Völlegefühl, Blähungen und Bauchschmerzen. Es leiden mehr Frauen daran. Das Problem ist fast ausschließlich hausgemacht durch unausgewogene, ballaststoffarme Ernährung, mangelnde Bewegung und Stress.
Gut entgegenwirken kann man dieser Erkrankung mit ballaststoffreichem Essen, welches die Darmtätigkeit fördert. Ballaststoffe findet man nur in pflanzlichen Lebensmitteln wie zB bei Vollkornbrot, Kartoffeln, Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte. Daneben ist es wichtig, viel zu trinken, damit die Ballaststoffe im Darm schön quellen können (also mind. zwei Liter am Tag!).

 
6. Mangelnde Infektabwehr: Falsche Ernährung ist mit ein Auslöser für eine besondere  Anfälligkeit für Katarrhe(Entzündung der Schleimhäute) und Entzündungen der Luftwege, sowie für Nierenbecken- und Blasenentzündungen.


7. Die meisten der sogenannten Allergien (Neurodermitis, Hautauschläge): In den letzten Jahren verbreiten sich Allergien explosionsartig. Eine immer größer werdende Anzahl an Menschen (in Österreich an die eineinhalb Millionen) leidet an Symptomen wie Heuschnupfen, Ekzemen, Schwellungen der Gaumenmandeln, der Rachenmandeln, usw. Doch dies sind nur die Zeichen einer Allergie – die wahren Ursachen bleiben meist im Verborgenen. Es werden nur die Symptome behandelt und die Erkrankung selbst als unheilbar betrachtet. Jedoch werden Allergien zum Teil durch falsche, zivilisationsbedingte Ernährung verursacht, zum großen Teil durch den Verzehr von zuviel tierischem Eiweiß.


8. Manche Erkrankungen des Nervensystems: Auch das Nervensystem kann durch Nahrungsgifte betroffen sein. Das äußert sich dann durch Nervosität, Depressionen oder Schlaflosigkeit.


9. Teilweise Entstehung von Krebs:  Ungefähr ein Drittel aller Krebserkrankungen werden heute teilweise auf (falsche) Ernährung und Ernährungsgewohnheiten zurückgeführt. Derzeit sind jedoch die Zusammenhänge zwischen Ernährung und einer Krebserkrankung noch sehr lückenhaft erforscht. Personen, die sich jedoch nach einer gesunden Ernährung, mit viel pflanzlichen Lebensmitteln, richten und Übergewicht vermeiden, Alkohol und Zigaretten meiden und dazu noch körperlich aktiv sind, haben ein geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken. Schließlich wird Krebs unzweifelhaft wesentlich durch Umweltfaktoren beeinflusst und ist damit der Prävention zugänglich.

0
schlank.at - schlank.at - schlank.at
  created with ed-it.® 4.0-p2-20120123